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So stellen wir bei lennlay ein

Wie lennlay Kandidaten auswählt: technische Tiefe vor Titeln, Red Hat Zertifizierungen, remote-first im DACH-Raum, kleines Team mit echtem Einfluss.

Bei lennlay sind wir ein kleines Team. Aktuell drei Personen. Das klingt zunächst nach einer Einschränkung, ist aber eine bewusste Entscheidung: Jede Person, die wir einstellen, formt die Arbeitsweise des gesamten Unternehmens. Das macht jeden Einstellungsprozess bedeutsam.

Dieser Artikel erklärt, wie wir Einstellungsentscheidungen tatsächlich treffen, was wir suchen und warum unser Prozess absichtlich langsam ist.

Warum technische Tiefe mehr zählt als Jobtitel

Marcel König hat lennlay 2020 gegründet, nach mehr als 20 Jahren in der IT-Automatisierung bei Unternehmen wie Volkswagen Financial Services, Deutsche Post, KfW und Baloise. Eine Erfahrung aus dieser Zeit prägt bis heute, wie wir einstellen: Wer in Enterprise-Umgebungen wirklich etwas bewegt, hat meistens keine glatte Karriereleiter hinter sich. Wer dort bestanden hat, kennt die Realität: Legacy-Systeme, fehlende Dokumentation, organisatorischer Widerstand, regulatorischer Druck.

Zertifizierungen sind ein klares Signal dafür, dass jemand sich ernsthaft mit einem Thema auseinandergesetzt hat. Red Hat Certified System Administrator (RHCSA), Red Hat Certified Engineer (RHCE), Red Hat Specialist in Containers: Diese Prüfungen sind nicht trivial. Wer sie besteht, hat nicht nur Folienwissen. Er hat gezeigt, dass er unter realen Bedingungen und ohne Google-Hilfe handlungsfähig ist.

Gleichzeitig sind Zertifizierungen kein Selbstzweck. Wir haben sie für unser gesamtes Engineering-Team eingeführt, weil unsere Kunden aus regulierten Umgebungen kommen: Versicherungen, Banken, KRITIS. Dort zählt nicht der nette Vortrag, sondern was das System danach tut.

Wer bei uns arbeitet

Benjamin Strebel ist seit Juni 2023 im Team. Er hat RHCSA, RHCE und Red Hat Specialist in Containers. Er arbeitet schwerpunktmäßig an Webserver-Härtung bei einem der größten Automobilfinanzierungsunternehmen Europas. Sein Ansatz: kreatives Problemlösen in Umgebungen, die auf den ersten Blick keine Spielräume lassen.

Matthias Siegl kam im Dezember 2023 dazu. Gleiche Zertifizierungen. Arbeitet ebenfalls bei VWFS. Sein Fokus liegt auf Effizienz und direkten, sichtbaren Ergebnissen. Kein Umweg über Abstraktion, wenn eine direkte Lösung die bessere ist.

Beide sind Beispiele dafür, was wir suchen: technisches Fundament, Eigenverantwortung, Wille zu konkreten Ergebnissen.

Remote-first, DACH-weit

lennlay sitzt in Werder (Havel). Unsere Kunden sind über den DACH-Raum verteilt. Remote-first ist bei uns keine Pandemie-Nachfolgelösung, sondern der Standard seit Gründung.

Das bedeutet konkret: Wir erwarten keine Büropräsenz. Wir erwarten stattdessen strukturierte Kommunikation, verlässliche Ergebnisse und die Fähigkeit, Fortschritt asynchron sichtbar zu machen. Wer sich in remote-Umgebungen verliert, weil die täglichen Slack-Nudges fehlen, passt nicht zu uns.

Was wir schätzen: Menschen, die proaktiv kommunizieren, Probleme eigenständig abgrenzen können und bei Blockers früh eskalieren, statt tagelang im Dunkeln zu arbeiten.

Wie unser Prozess aussieht

Wir haben keine HR-Abteilung. Marcel führt Erstgespräche selbst. Der Prozess ist kurz: ein erstes Gespräch zur gegenseitigen Einschätzung, ein technisches Gespräch mit dem Team, dann eine Entscheidung.

Was wir im ersten Gespräch wirklich herausfinden wollen: Wie denkt jemand über ein technisches Problem? Wo liegt die Grenze zwischen dem, was er weiß, und dem, was er vermutet? Wer diese Grenze nicht kennt, ist für unsere Umgebungen ein Risiko.

Wir stellen keine Fangfragen. Wir haben auch kein Interesse daran, jemanden zu überrumpeln. Aber wir erwarten, dass Kandidaten über ihre Arbeit konkret sprechen können: Was war das schwierigste Szenario in den letzten zwölf Monaten? Welche Entscheidung haben Sie getroffen, die im Nachhinein falsch war? Was haben Sie daraus geändert?

Wir warten auf die richtigen Personen

Offene Stellen füllen wir nicht aus Druck. Wenn eine geeignete Person sechs Wochen Kündigungsfrist hat, warten wir sechs Wochen. Wenn drei Monate vergehen, bevor jemand anfangen kann, akzeptieren wir das. Ein überstürzter Einstellungsprozess, der drei Monate später zu einer Trennung führt, kostet mehr als die Wartezeit.

Das ist keine Großzügigkeit. Es ist eine Kalkulation. In einem kleinen Team zerstört eine Fehlbesetzung mehr als ein offener Platz.

Was wir bieten

Kein Corporate-Bullshit-Bingo. Was wir bieten, ist konkret:

  • Arbeit an echten Enterprise-Projekten mit messbarer Wirkung
  • Red Hat Zertifizierungsprogramm auf Unternehmenskosten (mehr dazu im Beitrag zur Zertifizierungsoffensive 2024)
  • Direkte Kommunikation ohne Hierarchiebürokratie
  • Vollständige Remote-Flexibilität im DACH-Raum
  • Ein Team, das über Entscheidungen spricht, bevor sie getroffen werden

Was wir nicht bieten: Foosball-Tische, “unlimited PTO”-Versprechen oder vierzig Unternehmens-OKR-Ebenen.

Wofür wir uns jetzt interessieren

Wir suchen keine Generalisten. Wir suchen Spezialisten, die in mindestens einem der folgenden Bereiche substanzielle Erfahrung haben:

  • Red Hat Ansible Automation (Playbooks, AWX, Execution Environments)
  • JBoss EAP / Wildfly in regulierten Umgebungen
  • Linux-Systemhärtung, STIG, CIS Benchmarks
  • Container-Sicherheit, Podman, OpenShift
  • Compliance-Automatisierung (BSI, NIS2, BAIT, VAIT)

Wenn Sie diese Kombination mitbringen und seriös bewerben wollen, schreiben Sie uns. Kein Standardanschreiben nötig. Wir möchten wissen, woran Sie zuletzt gearbeitet haben und was Sie dort konkret gemacht haben.


Wenn Sie mehr über die Art der Projekte erfahren möchten, an denen wir arbeiten, sehen Sie sich unsere SPAS-Plattformübersicht an. Wer direkt ins Gespräch kommen möchte: karriere.lennlay.com